Presse 2020

2020

Capoeira für alle

Zuerst ist ihr nur die Musik aufgefallen. Dann hat sie von der Entstehungsgeschichte des Kampfsportes Capoeira gehört und erfahren wie die afrikanischen Sklaven in Brasilien ihre Kampfkunst mit rhythmischen Gesängen als Tanz tarnen mussten. Als ein Heidelberger Capoeira-Verein mit dem Spruchwarb„Capoeira bedeutet zu lernen, offen auf alles Neue zuzugehen“, hat sie sich auf den Weg gemacht, um herauszufinden, ob diese Kampfsportgruppe das wirklich ernst meint und für eine blinde Person offen ist. Und das war sie. Heute, zwölf Jahre später, ist Valiosa, so ihr Capoeira-Spitzname, immer noch begeisterte Capoeirista und seit mehreren Jahren beim Verein Capoeira Karlsruhe e.V. aktiv.

Wie sehende und nichtsehende Capoeira-Begeisterte die Kampfkunst gemeinsam trainieren können, hat Valiosa einer Kindergruppe im Rahmen eines von der Stadt Karlsruhe geförderten Projekts vom Verein Capoeira Karlsruhe e.V. näherbringen können. Mit geschlossenen Augen lassen sich die jungen Capoeiristas von ihren Mitspielerinnen und Mitspielern beim Aufwärmen durch die Sporthalle führen. Beim Capoeira-Spiel, das eigentlich größtenteils auf Körperkontakt verzichtet, kündigen die Kinder durch ein kurzes Berühren der Schulter ihres Mitspielers an, in welche Richtung sie einen Tritt planen, sodass ihr Gegenüber in Deckung gehen kann. „Mir geht es darum, dass die Kinder ein Gefühl für ihre anderen Sinne entwickeln können und lernen, sie im Capoeira-Spiel zu nutzen“, erklärt Valiosa. „Es ist ein großartiges Gefühl, die Kinder so offen, aufmerksam und hilfsbereit zu erleben.“

Aktueller Hinweis: Aufgrund vorbeugender Maßnahmen und der Verantwortung gegenüber gefährdeten Personen hinsichtlich der aktuellen Entwicklung zum Coronavirus Sars-CoV-2 wird das Capoeira-Kinderfest am 14.03.2020 NICHT stattfinden. Wir bitten um Verständnis.

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Erschienen am 10.03.2020 bei Metropolnews

Erschienen am 10.03.2020 bei Wochenblattreporter

 

Integration durch Capoeira

Der Duden beschreibt das Wort Integration als die Einbeziehung in ein größeres Ganzes. Hätte Integration eine Form, dann wäre sie wohl ein Kreis: umarmend, schützend und rund wie ein Rad. Die Capoeira-“Roda” (portugiesisch für Rad) ist ein solcher Ort. Hier kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen, um gemeinsam zu trainieren, unabhängig von sozialem, kulturellem und sprachlichem Hintergrund, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Fähigkeiten.

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Erschienen am 31.01.2020 bei Metropolnews

Erschienen am 05.02.2020 bei Wochenblatt Karlsruhe

Erschienen am 07.02.2020 bei Wochenblattreporter